13. - 16. Mai 2010: Istrien - Novigrad

 

Wir wussten, dass wir auch in Istrien an diesem verlängerten Wochenende kein tolles Wetter haben werden - das Wetter war sowohl in Österreich als auch Italien und Kroatien schlecht vorhergesagt. Aber wärmer als in Österreich würde es allemal sein - und so fuhren wir Donnerstag nach Novigrad.

Ein nettes Appartement in sehr guter Lage haben wir schnell gefunden. Donner und Blitze kündigten ein Gewitter an - dieses konnte sogar mit Hagelkörnern aufwarten - wir genossen das Gewitter und ein Bier unter einem geschützten Dach.

Radlfahren wäre sehr feucht geworden - und so besichtigten wir eine Tropfsteinhöhle in der Nähe von Porec - diese war sowieso schon längst als Schlechtwetterprogramm eingeplant.

Die Höhle ist nicht besonders groß - aber eindrucksvoll geht es ziemlich steil bergab - das Eisen in den Felsen färbt die Staligmiten und Stalaktiten in ein wunderschönes Rot - die Höhle ist einen Besuch wert!

Dann kam die Sonne wieder hervor - und wir genossen sie bei einer Runde durch Novigrad. Zum Abendessen gabs auch noch einen schönen Sonnenuntergang.

Der Freitag präsentierte sich mit optimalem Radfahrwetter. Sonne und Wolken - ein kühler Wind und wir haben wieder einige schöne, neue Strassen entdeckt.


Radroute 495310 - powered by Bikemap 
 

Am Ende des Ausfahrt wurde der Himmel sehr, sehr dunkel. Zur Wahl stand eine Strasse links weg oder eine Strasse rechts weg. Bei beiden Möglichkeiten musste ein Berg mit einem mind. 5 km langen Anstieg überwunden werden - die dritte Möglichkeit, schnell nach Novigrad zurückzukommen, ohne allzu nass zu werden, war eine nicht asphaltierte, ca. 13 km lange Strasse entlang der Mirna. Na ja - mein Wunsch, diesen Weg zu nehmen, stand in meinen Augen - und Christian folgte ihm. Dies wurde mit 3 Patschen an seinem Radl belohnt - ich schaute, dass ich schnell nach Novigrad kam, um das Auto zu holen ....

Am nächsten Tag sollte die Wettervorhersage wieder recht behalten - es regnete den ganzen Tag. So nützten wir die Zeit, um mit dem Auto die Ostküste Istriens zu erkunden. Landschaftlich sehr reizvoll, aber als Ausgangspunkt fürs Rennradeln denkbar ungeeignet. Aber wir werden die Küstenstrasse und die dahinter liegende Bergstrasse sicher mal abradeln. Wir besuchten auch die Orte Labin und Opatija, wobei letzterer viel italienisches Flair aufweist und wenig an das Istrien, das wir kennen, erinnert.

Sonntag früh weckte uns wieder ein Gewitter und nachdem die Strassen sehr nass waren, beschlossen wir, die bekannte Tropfsteinhöhle in Postojna/Slowenien zu besichtigen. Diese liegt ja eigentlich "am Weg" - und die Höhle ist einen Besuch wert! Mit einem Zug fährt man recht flott ca. 3 km durch Stalagmiten und Stalaktiten wie in einer Gruselbahn im Prater in den Berg - und dann beeindruckt die Höhle mit ihrer Größe und den verschiedenen Gesteinsfarben: Rötlich, weiß oder beige und schwarz ....

 

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