21. November 2009: Im Schlaf nach Venedig ....

 

Im Schlaf nach Venedig ... dieses Motto der ÖBB haben wir - Mama, Christian und ich - im November in die Tat umgesetzt.

Freitag abend sind wir mit der U-Bahn zum Westbahnhof. In dem ziemlich ausgebuchten Zug hatten wir ein 6-Abteil im Liegewagen reserviert. Obwohl wir in dem engen Abteil nicht super geschlafen haben, sind wir aber doch recht munter um 1/2 9 Uhr in Venedig angekommen.

Am touristischen Trampelpfad gings zuerst über die Rialto-Brücke zum Markusplatz.





Nachdem uns Venedig ja doch schon bekannt war, wollten wir die umliegenden Inseln kennenlernen.

Mit der Vaporetto fuhren wir zunächst zum Lido. Diese Insel erinnerte mich an einen typischen italienischen Badeort wie z.B. Cervia. Neben einigen einzelnen Rennradlern haben wir sogar eine Rennradgruppe gesehen! Am menschenleeren Strand überraschte uns ein Strandverkäufer. Seine Sommerware hat er gegen Winterware (Schals) getauscht.

Das nächste Ziel war Burano und diesen Ausflug möchte ich nicht missen. Heute lebt Burano vom Fischfang, Fremdenverkehr und dem Verkauf von Spitzen, die hier seit dem 16. Jahrhundert geklöppelt wurden. Der schiefe Turm stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die vielen bunten Häuser entlang der Burano-Kanäle locken auch immer wieder Künstler auf die Insel.




Nächster Stop war die Insel Murano - weltberühmt durch die Glasbläserei. Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit haben wir nur einen ganz kleinen Teil der Insel gesehen - einige Zeit habe ich auch auf der (erfolgreichen) Suche nach schönem Glasschmuck in den zahlreichen Shops verbracht.

Bevor es wieder nach Venedig zurückging, haben wir noch der Friedhofsinsel von Venedig - San Michele - einen Besuch abgestattet. Der Friedhof Venedigs existiert erst seit dem 19. Jahrhundert und ist einen Besuch wert wegen der schönen alten Klosteranlage und der unterschiedlich gestalteten Teile und sehr besonderen Atmosphäre des Friedhofs.

Wieder zurück in Venedig fuhren wir den Canal Grande mit der Vaporetto entlang - es wurde nun auch schon dunkel.

Bevor es um 21.00 Uhr wieder mit dem Schlafwagen (diesmal hatten wir das 6er-Abteil für uns alleine) zurück nach Wien ging, fanden wir auf dem Fussmarsch vom Markusplatz zum Bahnhof noch ein nettes Lokal.

So ein Kurztrip nach Venedig ist absolut empfehlenswert - und dadurch, dass wir die Nachbarinseln besucht haben, haben wir ganz Neues kennengelernt und der Tag verging wie im Fluge.

 

Für alle Fotos HIER klicken!